Die ersten Tage in der Metropole Seoul

Koreanisch essen wie die Einheimischen
Koreanisch essen wie die Einheimischen

Nun bin ich schon den 6. Tag hier in dieser riesigen Stadt und habe noch nicht viel davon gesehen. Aber schließlich bin ich nicht zum sightseeing hier und die Sehenswürdigkeiten laufen nicht davon. Ich werde - hoffentlich - noch viel Zeit haben, die Stadt zu entdecken.

Die ersten Termine, die ich gemeinsam mit Jürgen absolviert habe, galten der Wohnungssuche. Nach dem dritten Termin mit dem Makler und der Besichtigung von 8 Wohnungen hatten wir was Passendes gefunden. Ich finde, das ist ein überdurchschnittlich gutes Ergebnis. Uns wurde zugesichert, dass wir am 15. Februar einziehen können und darauf verlassen wir uns jetzt mal. Unser Container steht auch schon irgendwo in Seoul und es wäre nicht schlecht, wenn wir demnächst in "eigene" vier Wände ziehen und unsere Sachen auspacken könnten.

Ansonsten habe ich ein wenig die Gegend erkundet, in der sich das Appartement befindet, in dem wir gerade wohnen. Wir bleiben in der näheren Umgebung und da bietet es sich an, dass ich mich auskenne.

Allerdings soll jetzt nicht der Eindruck erweckt werden, dass ich stundenlang durch die Gegend gelaufen bin. Dazu ist es momentan viel zu ungemütlich draußen. Anfang der Woche hat es geschneit und danach brach sibirische Kälte über die Stadt herein mit Temperaturen von -18°C bis -11°C. Den Koreanern scheint das allerdings nicht viel auszumachen, denn die wenigsten tragen eine Kopfbedeckung.

Abends testen wir immer eines der zahlreichen Restaurants in der Umgebung. Zum Glück kann man relativ preiswert essen gehen, denn in unserem Appartement mit Miniküchenzeile steht mir nicht der Sinn nach Kochen.

Gestern Abend waren wir mal im Foodcourt einer Shoppingmall zum Essen. Während es in vielen Restaurants Speisekarten auf Englisch gibt, konnten wir dort gar nichts lesen. Jürgen kam dann auf die Idee, mit seinem Handy ein Foto zu machen von dem Essen, das wir uns ausgesucht hatten, um es dann an der Kasse, wo man im Voraus bezahlen musste, vorzuzeigen. Die Kassiererin war begeistert und wir bekamen unser Essen, ohne Reden zu müssen.

Nun steht das Wochenende vor der Tür, es soll wieder wärmer werden, und ich freue mich auf neue Unternehmungen in Seoul.

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Kommentare: 5
  • #1

    Mayuri (Freitag, 03 Februar 2012 04:46)

    Alles gute!

  • #2

    Werner Schumann aus Nordhausen (Freitag, 03 Februar 2012 12:23)

    Herzlichen Glückwunsch Ihr Beiden. Wir wünschen Euch viel Spaß und Erfolg in Euren Gastland. Ich werde, wie auch von Japan, regelmäßig Eure Seite besuchen. Viele Grüße auch aus dem kalten Deutschland. Rita und Werner

  • #3

    Sabine (Samstag, 04 Februar 2012 05:56)

    Viel Spaß Ihr Beiden! Wir freuen uns auf weitere Berichte und viele Fotos.
    Liebe Grüße von Werner, Ursel, Kristin und Sabine

  • #4

    Anne Jakob (Montag, 06 Februar 2012 10:42)

    Liebe Uta,
    das sind ja schon eine Menge Informationen über Seoul, die du uns hast zukommen lassen und man könnte meinen, dass ihr schon viele Wochen dort seid. Wir freuen uns schon auf die nächsten Berichte und Bilder und wünschen einen einigermaßen stressfreien Um- und Einzug in die Wohnung.
    Liebe Grüße von Vati und Mutti

  • #5

    Helga (Mittwoch, 08 Februar 2012 11:33)

    Hallo Ihr Beiden,

    liebe Uta, Du hast Deinen Beruf verfehlt. Vielleicht solltest Du Dich dem Journalismus zuwenden. Deine Ausführungen zu lesen, macht ganz viel Spaß und ich freue mich auf weitere Berichte. Hier ist es auch schon minus 20 Grad gewesen und bei Muttern in Hof war es noch kälter.
    Liebe Grüße von Helga aus Berlin