Café-Marathon

Hier sieht man die Fotografin und ihren Assistenten
Hier sieht man die Fotografin und ihren Assistenten

Nachdem wir am letzten Samstag erstmals unsere neuen Räder ausgeführt hatten (entlang des Han-Flusses und seiner kleinen Nebenflüsse gibt es schöne Radwege), haben wir uns am Sonntag wieder ins Großstadtgetümmel gewagt. Nach einem Galeriebesuch in Insa-dong (da waren wir dann wenigstens schon nördlich des Hangang in Downtown) fuhren wir in den westlichen Stadtbezirk Mapo-gu nach Hongdae. Dorthin wollten wir schon lange mal, aber die 17 Stationen mit der Metro von zu Hause aus (37 min. Fahrzeit) haben uns bisher immer davon abgehalten.

Hongdae ist die Abkürzung für Hongik Universität, die einem ganzen Stadtviertel, das durch sie geprägt ist, ihren Namen gab. Wir hatten schon viel vom berühmten Nachtleben in Hongdae gehört, aber auch tagsüber ist das Viertel durchaus einen Besuch wert. Zur sonntäglichen Mittagszeit waren die Straßen sowie Restaurants und Cafés gut gefüllt - hauptsächlich mit jungen Leuten. Die Geschäfte sind natürlich auf ihre jugendliche Kundschaft ausgerichtet und dementsprechend gab es die neuesten Fummel zu sehen und laute Musik zu hören. Etwas ruhiger wurde es erst, als die vielen kleinen Läden durch viele kleine Cafés abgelöst wurden. Und da hat mein Fotografenherz natürlich höher geschlagen ! 14 Fotos von verschiedenen Cafés in einer Viertelstunde. Das war neuer Rekord. In eines der Cafés, das uns durch seine Gestaltung angesprochen hat, sind wir dann eingekehrt. Ist hier immer ein Risiko, da der Kaffee nicht immer schmeckt. Aber wir wurden nicht enttäuscht und durch die angenehme Atmosphäre war es auch in Ordnung, dass die Preise etwas höher lagen als bei Starbucks & Co.

Also: wer sich mal nach Seoul verirrt, sollte Hongdae besuchen (man kann dort auch gut und preiswert essen).

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